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Wärmeverbund
Riehen AG


Margarethenstrasse 40
CH-4002 Basel

T 061 275 53 00
F 061 275 59 50

info@erdwaermeriehen.ch

Die Heizzentralen der
Wärmeverbund Riehen AG
Die Geothermie-Grundlastzentrale im Haselrain 65
Herzstück der Grundlastzentrale und auch des gesamten Wärmeverbundes ist unumstritten die seit 1994 wärmeliefernde Geothermieanlage. Die Anlage besteht aus einem Entnahmebrunnen mit einer Tiefe von rund 1547 Meter, der Wärmeauskopplungsanlage und dem Rückgabebrunnen mit einer Tiefe von rund 1247 Meter. In dieser Tiefe befindet sich eine Muschelkalkschicht, welche natürlich Wasser führt. Das Geothermiewasser wird mit rund 65°C aus dieser Schicht entnommen und nach der Wärmeauskopplung mit ca. 25°C im zweiten Brunnen wieder in diese Schicht zurückgegeben.
Die Wärmeauskopplungsanlage besteht aus zwei Stufen. In der ersten Stufe wird das abgekühlte Rücklaufwasser aus dem Wärmeverbundnetz mit dem Geothermiewasser via Wärmetauscher von ca. 53°C auf 57°C vorgeheizt. Danach wird mit einer Ammoniakwärmepumpe das Geothermiewasser auf ca. 25°C abgekühlt und die dadurch gewonnene Wärme mit ca. 70°C ins Wärmeverbundnetz abgegeben.
Eine zweite wichtige Wärmequelle sind die beiden gasbetriebenen Blockheizkraftwerke. Mit ihren je zwanzig Zylindern gehören sie wohl zu den grössten ihrer Art in der Schweiz. Der Hauptzweck dieser Maschinen ist die Stromerzeugung. Dieser wird dann zu den in Basel sehr attraktiven Rückspeisetarifen an die IWB verkauft. Die durch den motorenbetrieb entstehende Abstrahlungs- und Abgaswärme wird abgefangen und ins Wärmeverbundnetz eingeleitet.
Um die Geothermieanlage sowie auch die Blockheizkraftwerke optimal betreiben zu können stehen drei Wärmespeicher mit je 100000 Liter zur Verfügung um die Bezugsschwankungen im Wärmeverbundnetz auszugleichen.

Ist zusätzlich eine schnelle und flexible Wärmeabdeckung gefragt, stehen in der Spitzenlastzentrale Brünnlirain noch drei mit Erdgas befeuerte Kesselanlagen zur Verfügung.
Im Wärmeverbundnetz bestehen noch drei weitere Spitzenlastzentralen an den Standorten Wettsteinstrasse 1, Keltenweg 20 und Wasserstelzenweg 15. In diesen Zentralen stehen mit Erdgas befeuerte Kesselanlagen sowie noch ein weiteres, kleineres Blockheizkraftwerk. Diese Anlagen werden zur Abdeckung der Spitzenlast im Winter benötigt und können auch bei einer Störung in der Grundlastzentrale umgehend die Wärmeproduktion wieder sicherstellen.

Versorgungsgebiet Wärmeverbund Riehen
Die Versorgungsanlagen
Die Spitzenlastzentrale in der Wettsteinstrasse
Diese Zentrale ist in den Kellerräumen des Gemeindehauses an der Wettsteinstrasse 1 untergebracht. Hier sind zwei Gaskesselanlagen mit einer Feuerungsleistung von 1850 kW und 2000 kW stationiert, welche zur Unterstützung der Grundlastzentrale eingesetzt werden.
Die Reservezentrale im Wasserstelzenweg
Vor dem Zusammenschluss war dies die Hauptzentrale des Quartierwärmeverbunds Wasserstelzen. Heute stehen die beiden Oel-/Gaskesselanlagen mit einer Feuerungsleistung von insgesamt 3320 kW nur noch als Reserveanlagen für Notfälle zur Verfügung. Einzig das Blockheizkraftwerk mit einer thermischen Leistung von 435 kW ist noch im regulären Betrieb eingebunden
Die Reservezentrale am Keltenweg
Vor dem Zusammenschluss war dies die Hauptzentrale des Quartierwärmeverbunds Niederholz. Aktuell sind in den Räumlichkeiten keine Wärmeerzeugungsanlagen untergebracht. Bei steigendem Wärmebedarf könnte die Anlage jedoch wieder für eine aktive Nutzung hergerichtet werden. Heute ist eine grosse Expansionsanlage installiert, welche bei einer allfälligen Netztrennung oder bei einem Unterbruch von der Grundlastzentrale die Netzfunktion sicherstellt.
Hauptzentrale am Langenlängeweg
Diese Heizzentrale versorgt autonom die angeschlossenen Wärmekunden des Wärmeverbunds Rüchlig. Die Wärmeerzeugung erfolgt über einen grossen Holzhackschnitzelkessel sowie über zwei Gaskesselanlagen, welche in den Räumlichkeiten des Hebelschulhauses untergebracht sind.
Spitzenlastzentrale zu den Drei Linden
Diese Zentrale wurde einerseits als Ersatz der Zentrale am Keltenweg und andererseits zur weiteren Leistungserhöhung im Frühjahr 2013 neu errichtet. Die Wärmeerzeugung erfolgt hier äusserst ökologisch durch Auskopplung von Wärme ab dem Fernwärmenetz der IWB. Die Anlage ist in den Kellerräumlichkeiten des Gymnasiums Bäumlihof untergebracht. Bestehend aus drei Umformerstationen mit einer Leistung von je 3000 kW. Die Anlage kann bei Bedarf nochmals um eine Umformerstation aufgerüstet werden und würde dann eine Gesamtleistung von 12000 kW aufweisen.