08.03.2018

Mehr Erdwärme für Riehen: Machbarkeitsstudie soll Aufschluss geben

Um ihre Kunden künftig mit noch mehr Erdwärme zu versorgen, plant die Wärmeverbund Riehen AG (WVR AG) ein neue Tiefenbohrung. Das Projekt «geo2riehen» sieht für 2022 die mögliche Inbetriebnahme einer zweiten Geothermie-Anlage vor, die in Etappen realisiert werden soll. Die WVR AG wird laufend informieren und im Rahmen einer Machbarkeitsstudie nun zunächst einmal näher prüfen, ob die wirtschaftlichen, finanziellen und geologischen Grundlagen ausreichend vorhanden sind. Bereits seit 1994 ist in Riehen die Geothermie-Grundlastzentrale Haselrain in Betrieb, mit der die WVR AG aus einer Tiefe von über 1500 Metern rund 65°C warmes Wasser fördert. 

 

Die bestehende Geothermie-Anlage der WVR AG am Haselrain ist die grösste Anlage ihrer Art in der Schweiz – und bislang die einzige, die über ein Verteilnetz sicher und zuverlässig geothermische Wärme an Endkunden liefert. Die Anlage ging 1994 in Betrieb. Sie geniesst eine breite Akzeptanz und ist weit über die Gemeinde- und Kantonsgrenzen hinaus bekannt.

 

Künftig will die WVR AG einen noch grösseren Anteil des Wärmebedarfs ihrer Kunden mit sauberer Erdwärme decken. Das Projekt «geo2riehen» hat zum Ziel, die erneuerbare Versorgung vor Ort längerfristig sichern zu helfen. Die lokalen geologischen Voraussetzungen gelten nach aktuellem Kenntnisstand als sehr gut. So wie die bestehende soll auch die für 2022 geplante Anlage nach dem Verfahren der hydrothermalen Geothermie betrieben werden, indem sie die natürlichen Thermalwasservorräte in einer Tiefe von rund 1500 Metern anzapft. In einem ersten Schritt wird die WVR AG nun eine Machbarkeitsstudie durchführen, um die notwendigen wirtschaftlichen, finanziellen und geologischen Entscheidungsgrundlagen zu beschaffen.

                                                                                                            

Die 2009 gegründete WVR AG ist im Besitz der baselstädtischen Gemeinde Riehen (Aktienanteil: 73%) und des Basler Energieversorgungsunternehmens IWB (Aktienanteil: 27%). Mittlerweile versorgt die WVR AG rund 7700 Einwohnerinnen und Einwohner von Riehen mit Wärmeenergie. Die Gesamtlänge ihres Netzes, das seit 2013 mit dem Fernwärmenetz von IWB verbunden ist, beträgt über 37 Kilometer. Die WVR AG produziert insgesamt an 6 verschiedenen Standorten Wärme. Herzstück ist die Geothermie-Grundlastzentrale am Haselrain, die seit 1994 sicher in Betrieb ist und aus einer Tiefe von über 1500 Metern rund 65°C warmes Wasser fördert.

 

Ansprechpartner Wärmeverbund Riehen AG

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