Ergebnisse der Untersuchung des Untergrunds und die nächsten Schritte im Projekt

Die Wärmeverbund Riehen (WVR) AG bedankt sich herzlichst bei der Bevölkerung für die wertvolle Zusammenarbeit und Unterstützung bei der Messkampagne im letzten Jahr. Die Messung war ein grosser Erfolg und die dadurch gewonnenen Daten sind wichtig auf dem Weg zu einer zweiten möglichen Geothermieanlage. Ziel ist es, nachhaltige Erdwärme für die Region noch intensiver zu nutzen.

 

Erste Resultate und wie es weiter geht

Anfang 2022 starteten die geophysikalischen Untersuchungen des Untergrunds unter Riehen, Bettingen, grossen Teilen von Basel, den angrenzenden Baselbieter Gemeinden Birsfelden, Münchenstein und Muttenz, sowie Teilen der Gemeinde Grenzach-Wyhlen. Heute liegen nun die ersten Ergebnisse vor und diese bestärken die WVR AG auf ihrem Kurs. «Die positiven Resultate zeigen, dass der Untergrund sehr gute Voraussetzungen für eine zweite Geothermieanlage bietet. Wir gehen nun die weiteren Projektschritte an», sagt Matthias Meier, Geschäftsführer WVR AG.

 

geo2riehen Informationsveranstaltung in Riehen

WVR AG setzt bewusst auf eine transparente Information und den Dialog mit der Bevölkerung. Deshalb fand am 28. März 2023 im Bürgersaal des Riehener Gemeindehauses eine weitere Informations- und Dialogveranstaltung statt (18 – 20 Uhr). Die Präsentation der Veranstaltung können Sie hier ansehen. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Untersuchungen des Untergrunds | Q1 2022

Erdwärme für Riehen

Die WVR AG plant eine zweite Geothermieanlage und reagiert mit dem Projekt «geo2riehen» nicht nur auf das wachsende Bedürfnis der Riehener Bevölkerung nach klimafreundlicher Fernwärme, sondern auch auf die neue Basler Energiestrategie. Damit knüpft «geo2riehen» an die seit 29 Jahren erfolgreiche Förderung von Erdwärme in Riehen an. 

 

Die beiden WVR AG Aktionäre, die Gemeinde Riehen und IWB (Industrielle Werke Basel) treiben das Projekt gemeinsam voran und stehen dabei für Fachkompetenz, Innovation und Vernetzung. Zusätzlich zum Projekt «geo2riehen» will IWB die Chance nutzen, den Untergrund auch weiträumiger zu untersuchen. Dies ermöglicht es IWB zu beurteilen, ob und wie sie natürlich vorhandenes Heisswasser aus dem Untergrund künftig für den Ausbau von lokalen Wärmenetzen nutzen kann.

 

Um das mögliche Potenzial der Geothermie fundiert abklären zu können, führten WVR AG und IWB Untersuchungen des Untergrunds unter Riehen, Bettingen, grossen Teilen von Basel, den angrenzenden Baselbieter Gemeinden Birsfelden, Münchenstein und Muttenz, sowie unter Teilen der Gemeinde Grenzach-Wyhlen durch. Ziel dieser Untersuchungen ist es, die Möglichkeiten einer weiterführenden Nutzung von Erdwärme durch natürlich vorkommendes Heisswasser für den Ausbau der erneuerbaren Energien zu erkunden. Die Untersuchungen werden durch das Bundesamt für Energie mit einer Subvention gefördert. Das gesamte Messgebiet ist hier ersichtlich:

Ihre Meinung und Anliegen?

Da ein Pionier- und Innovationsprojekt wie die Nutzung der tiefen Geothermie mit gewissen Planungsunsicherheiten verbunden ist, setzen alle Beteiligten bewusst auf ein besonders sorgfältiges etappenweises Vorgehen und auf eine frühzeitige und transparente Kommunikation und den Dialog mit der Bevölkerung. Teilen Sie uns heute schon Ihre Fragen und Anliegen mit! Wir freuen uns auf den Dialog!

 

Ansprechpartner

Matthias Meier, Geschäftsführer, Tel. +41 61 275 55 04, info@erdwaermeriehen.notexisting@nodomain.comch

Störfälle

0800 400 800

Netzleitstelle von IWB

(24 Std./365 Tage)

Kontakt

Wärmeverbund Riehen AG

Margarethenstrasse 40
CH-4002 Basel

T 061 275 53 00
F 061 275 59 50
info@erdwaermeriehen.notexisting@nodomain.comch